Was für eine Allianz!: Warum sich ausgerechnet die Damen Clinton und Trump zusammentun

Passiert ist eigentlich nichts: Eine junge College-Studentin wird mit einer Zigarette im Mund gesichtet. Danach küsst sie einen jungen Mann. Das soll schon vorgekommen sein. Dumm nur: Die Szene wurde fotografiert, und die junge Frau ist Malia Obama, die ältere der beiden Töchter des früheren US-Präsidenten Barack Obama.

Schlimm für Malia ist dabei nicht, dass ihr Vater oder Mutter Michelle möglicherweise nicht ganz so begeistert vom Verhalten der 19-Jährigen sind, sondern die Reaktion der Boulevardpresse. Obwohl es in den US-Medien eigentlich nicht üblich ist, über die Kinder amtierender oder ehemaliger Präsidenten zu berichten, nahmen sich etliche Zeitungen die Szene vor und thematisierten sie ausführlich.

Obama Geburtstag Ständchen für Malia 15.30h

“Malia Obama hat ein Recht auf Privatleben”

Chelsea Clinton stellt sich schützend vor Barron Trump 15.06Doch Malia, die gerade ihr Studium in Havard begonnen hat, hat nun Beistand aus berufenem Munde bekommt. Sowohl Ivanka Trump, 36, als auch Chelsea Clinton, 37, beide ebenfalls First Daughters, nahmen Malia Obama in Schutz. Sie sollte “die gleiche Privatsphäre haben wie ihre gleichaltrigen Kommilitonen”, forderte Ivanka, Tochter des amtierenden Präsidenten Donald Trump. Und Chelsea Clinton, Tochter eines Ex-Präsidenten und einer Präsidentschaftskandidatin, griff die einschlägigen Medien an: “Malia Obamas Privatleben, als junge Frau, als College Studentin, als zivile Person, sollte nicht Euer Klickbringer sein.”

Beide Frauen dürften wissen, wovon sie reden. Chelsea Clinton meldet sich in solchen Fällen immer wieder zu Wort. Für Aufsehen sorgt sie, als sie vor wenigen Monaten in ähnlicher Weise Barron Trump, 11, jüngster Spross des amtierenden Präsidenten beisprang. Der Junge war attackiert worden, weil er unter anderem bei der Amtseinführung seines Vaters äußerst gelangweilt geguckt hatte.

Eine Comedy-Autorin hatte sich sogar dazu verstiegen, Barron werde der erste Amokläufer im Hausunterricht sein. Chelsea Clinton forderte auch hier ein, dass Barron ein Recht auf seine Kindheit habe.

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